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 VW - Diesel-Skandal in den USA 
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Beitrag VW - Diesel-Skandal in den USA
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Stern, 21.09.2015:

Volkswagen-Boss Martin Winterkorn hat es zugeben:
In den USA hat der Konzern seine Dieselmotoren sauber geschummelt. Dabei verharmlosen Worte wie "tricksen" oder "schummeln" das Vorgehen. Volkswagen hat die staatlichen Stellen in den USA betrogen und auch seine Kunden. Den Kunden wurden Autos untergejubelt, die in Bundesstaaten wie Kalifornien wegen der strengen Umweltauflagen überhaupt nicht auf die Straße dürfen. Für den Konzern hat das gewaltige Folgen, es drohen Strafen bis zu 18 Milliarden Dollar, das Image in den USA ist ruiniert, die "Clean Diesel"-Initiative der deutschen Hersteller im US-Markt ist damit gescheitert und Volkswagen muss 500.000 Fahrzeuge zurückrufen.

Aber wie funktionierte der Betrug der deutschen Autobauer? In den USA hat Volkswagen den Bereich der Schummelei verlassen. Zu den bekannten Tricks bei den Verbrauchs- und Abgasuntersuchungen gehören Dinge wie spezielle Leichtlauföle und besonders reibungsarme Reifen. Das übliche Repertoire an Optimierungen reichte aber offenbar nicht, damit die Volkswagen-Motoren den Umwelt-Anforderungen der USA genügen. Volkswagen soll die Software der Motoren manipuliert haben. Das geht eigentlich ganz einfach: Der Kollege Computer muss nur erkennen, dass das Auto auf dem Prüfstand ist. Erstes Anzeichen ist, dass der Motor läuft, die Reifen voraneilen, der Wagen sich aber keinen Meter bewegt. Außerdem sind die Fahrprofile der Tests genau definiert und auch den Herstellern bekannt: Wann der Wagen steht, wie schnell er beschleunigt, ob er eine Stadtfahrt simuliert oder ob es auf die Autobahn geht, alles ist exakt festgelegt. Erkennt die Software das Testprogramm, schaltet es auf "Umwelt-Schäfchen", der Motor wird dann so angesteuert, dass er die strengen Abgasnormen erfüllt. Das ist nicht weiter schwer, weil es bei dem Test nicht auf Leistung ankommt. Der Supersportler kann dann ruhig wie ein alter Esel um die Ecke schleichen, Hauptsache es kommt "grün" aus dem Auspuff. In der Praxis geht das natürlich nicht: Da will der Kunde das ganze Leistungsspektrum. Mit unangenehmen Folgen: Der echte Stickoxid-Ausstoß ist bis zu 40-mal höher. Damit liegt er weit über den Werten der US-Umweltbehörde EPA. Das stellte die Behörde bei eigenen Tests fest: Ob es Volkswagen gelingt auch ohne Tricks die strengen Abgasnormen einzuhalten, ist derzeit unklar. Wenn nicht, wäre die zu erwartende Strafe noch das kleinere Problem. Dann müsste Volkswagen fast 500.000 unverkäufliche Fahrzeuge zurücknehmen.
Überraschend ist das Ausmaß des Betruges. Gerüchte, dass Autohersteller ihre Software speziell anpassen, um bei Abgas- und Verbrauchsmessungen zu betrügen, gibt es schon lange. Und das nicht nur bei Umweltorganisationen.


Und?? Fahrt Ihr eure 2.0 TDI-Jettas noch mit gutem Gewissen? ;)
Ein Meinungsaustausch ist gern gesehen... denn das, was die mit den Motoren in den USA veranstaltet haben, ist mit Sicherheit hierzulande auch angewendet worden. Irgendwie doch eine Schande hoch fünf für einen Weltkonzern!

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Mo 21. Sep 2015, 22:09
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Beitrag Re: VW - Diesel-Skandal in den USA
Mittlerweile sind ja jetzt weltweit schon 11 Millionen Fahrzeuge betroffen!
...und eventuell macht VW ja bald auch komplett dicht. :blink:

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Di 22. Sep 2015, 15:26
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Beitrag Re: VW - Diesel-Skandal in den USA
also ich bin erstmal gespannt ob nicht auch noch in anderen ländern getrickst wurde.

das VW "dicht" macht denke ich eher nicht, dafür hängen insgesamt zuviele arbeitsplätze dran.


Di 22. Sep 2015, 17:39
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Beitrag Re: VW - Diesel-Skandal in den USA
Hallo,

ich denke, die 11 Millionen Fahrzeuge sind nur Spitze des Eisberges.
Und auch andere Hersteller werden - meiner Meinung nach - über kurz oder lang eigene Unregelmäßigkeiten einräumen (müssen).
Doch im Gegensatz zu den USA werden die finanziellen Konsequenzen in Deutschland und in Europa überschaubar bleiben - dafür wird in Deutschland allein Niedersachsen als 20%er VW-Anteilseigner sorgen.

Aber mal ganz ehrlich:
Wundert sich über diese Entwicklung wirklich jemand ernsthaft?
Die umweltpolitischen Vorgaben der Politik auf der einen und die immer schneller-sparsamer-stärker -größer- grüner-Versprechen der Automobil-Industrie (und auch anderer Industriezweige in Deutschland und in der EU) lassen sich so nicht miteinander vereinbaren.

Davon abgesehen, ist Dr. Winterkorn als Konzern-Chef und gleichzeitig oberster Repräsentant von VW nicht mehr tragbar - traurig aber wahr, obwohl ich ihn sehr geschätzt habe.

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Gruß
Arndt
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Di 22. Sep 2015, 19:16
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Beitrag Re: VW - Diesel-Skandal in den USA
Das Problem ist ja auch - die Genzwerte werden immer höher gesetzt. Jede Regierung brüstet sich mit dem Umweltschutz. Warum ist VW denn gerade aufgeflogen? Die wollten in den Uramerikanischen Markt für Pickup´s einbrechen. Also wie stoppt man so einen Versuch? Man wirft einen unliebsamen Konkurrenten zum Fraß der Öffentlichkeit vor, andere wie MB und BMW sind clever genug sich dabei außen vor zu lassen. Und schon sind sie aus dem Schneider. VW war hartnäckiger und zahlt jetzt, dass die USA sich nicht in die Karten gucken lassen. Wie vermessen kann man denn sein, zu glauben die Amis lassen einen nicht genehmigten Eingriff in ihren Markt zu? Ha, jeder, aber doch nicht die angebliche Weltmacht Nr.1, die Spionagemacht itself!!

Es wird noch ganz anders kommen, wartet mal ab. Wenn VW bei denen jetzt nicht ganz klein beigibt, dann verschwinden die dort komplett vom Markt.

Ganz sicher!

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Di 22. Sep 2015, 22:34
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Beitrag Re: VW - Diesel-Skandal in den USA
In diesen Momenten heißt es sogar die Regierung hat davon gewußt. Da bin ich gespannt was genau das jetzt wieder ist. Aber wenn das wirklich so ist, dann gleicht das schon bald einem Filmstoff, wo man sagt: Das gibts nicht in Echt, da würde die Regierung nie mitmachen..

Aber die Sache an sich ist echt der Hammer. Ich fahre ja nen Benziner (oder eher Gaser) aber auch wenn es ein Diesel wäre, wäre mir das egal, um auf die erste Frage geantwortet zu haben ob wir den Diesel noch mit ruhigem Gewissen fahren...

Bin gespannt wie es weiter geht, aber auch ich bin überzeugt das andere Hersteller das auch machen. Ich denke wir gucken im Moment noch durch einen kleinen Sehschlitz, und wenn unser Guckloch erstmal größer wird, dannn werden wir dahinter noch ganz andere Sachen sehen...

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Ich habe in meinem Leben schon viel erreicht. Unter anderem die
Keksdose auf´m Schrank, Hamburg mit´m Zug, oder auch die Pubertät.


Mi 23. Sep 2015, 01:01
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Beitrag Re: VW - Diesel-Skandal in den USA
Ich bin der Meinung, dass der Skandal VW einige Kunden weniger bescherrt. Das ist ein absoluter Betrug am Kunden!


So 18. Okt 2015, 19:47
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Beitrag Re: VW - Diesel-Skandal in den USA
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Die wollten in den Uramerikanischen Markt für Pickup´s einbrechen. Also wie stoppt man so einen Versuch? Man wirft einen unliebsamen Konkurrenten zum Fraß der Öffentlichkeit vor,
VW war hartnäckiger und zahlt jetzt, dass die USA sich nicht in die Karten gucken lassen. Wie vermessen kann man denn sein, zu glauben die Amis lassen einen nicht genehmigten Eingriff in ihren Markt zu? Ha, jeder, aber doch nicht die angebliche Weltmacht Nr.1, die Spionagemacht itself!!


Ganz sicher!


schade steffen , hätte ich von dir nicht erwartet ...

das is ne sache da muss ich als Deutsch/Amerikaner ständig drüber lachen hier in deutschland.

1. hat wirklich einer von euch hier ? uns kleinen lichtern angst opfer der bösen bösen spionage zu werden ?
2. ist schon klar das wenn ein Deutscher hersteller bescheisst und einen fehler macht , der amerikaner daran schuld ist ..

der böse böse ami wie immer ^^

Nur zur info , wir haben seit ner woche (volkswagen autohaus) die ersten fahrzeuge in der werkstatt wo auf dem Auftrag steht " Diesel Abgas - R-Aktion EA189 "

glaube der Deutsche markt hat jetzt auch angst und versucht vw nieder zu machen ..


vw war leider nur so doof sich als erstes erwischen zu lassen von wem auch immer. Alle anderen hersteller wirklich alle arbeiten wahrscheinlich gerade mit hochdruck an einer software die nicht so leicht auffliegt.

alles völliger quatsch .. die menschheit braucht immer etwas worüber sie sich aufregen kann , das dauert jetzt noch paar wochen dann isses wieder ein anderes thema , vllt zur abwechselung mal wieder Tempolimit ..


edit : wer tatsächlich glaubt das er einen leistungs und durchzugs starken diesel bekommt der nur 3 liter auf 100km braucht und hinten nur gänseblümchen raus kommen , der soll doch in sein teletubbiland zurück gehen.. :hi:

damals haben alle den "Durchschnitts-verbrauchs-werten" geglaubt die man ihnen beim kauf des autos vorgegaukelt hat , heute wissen wir das für die ermittlung dieser werte maßnahmen wie z.b rechter aussenspiegel demontiert , tür-spalte etc abgeklebt angewandt werden.

Wenn wir eine AU an einem neuen fahrzeug machen dann wird da lediglich der OBD dongle angeschlossen das ist alles , sind keine fehler einträge im motor stg , so ist die AU bestanden weil der tester davon ausgeht " steuergerät meldet keine fehler , somit läuft der motor wie vorgegeben "
Eine abgassonde wird schon lange nicht mehr in den auspuff gesteckt.

Jetzt die große große frage zu dem was passiert ist

"Wen Wundert´s ?"

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Mo 19. Okt 2015, 20:27
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Beitrag Re: VW - Diesel-Skandal in den USA
Und den Amerikanern sollte man dieses Vorgehen nun wirklich nicht vorwerfen. Die gehen auch viel realistischer mit ihren Angaben um. Warum sonst wird der Passat Diesel in den USA mit einem realistischen Verbrauch von 6,7l/100km angegeben und in Europa sind es utopische 4 komma nochwas/100km...
VW hatte ja Zeit genug, auf die schon seit Jahren im Raum stehenden Anschuldigungen zu reagieren, aber man fühlte sich zu sicher und hat sich gesagt "das wird schon gutgehen". Die Verantwortlichen bei VW waren halt zu gierig!

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Mo 19. Okt 2015, 22:26
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Beitrag Re: VW - Diesel-Skandal in den USA
Mal ganz abgesehen davon, dass ich den Betrug von VW echt zum Kotzen finde, ein paar Anmerkungen:

Natürlich hat Steffen recht wenn er feststellt, dass den Amis die Sache recht gelegen kommt (Protektionismus im Sinne der einheimischen Autoindustrie). Die ganzen Abgasnormen für den Diesel in Amerika sind doch nur dazu gedacht, die europäischen Diesel vom amerikanischen Markt fernzuhalten, den Benzin-Absatz der einheimischen Mineralölindustrie anzukurbeln und die Vorbehalte der Amerikaner gegen den "Stinker"-Diesel zu befeuern. Wer Benziner V8-Big Blocks mit astronomischen Verbräuchen in überdimensionierte Pick Up´s und SUV´s packt und sanktionslos über die Straßen rollen lässt, hat in meinen Augen jede Reputation in Sachen Umweltschutz verspielt. Überhaup brauchen uns die Amis in Sachen Umweltschutz nix vom Pferd zu erzählen, denkt nur mal an den CO2-Ausstoß der dortigen Industrie oder die Ölgewinnung aus Schiefer

Der Diesel is nach wie vor der Motor mit dem höchsten Wirkungsgrad, wenn man es mit der Reichweite koppelt., da beißt die Maus kein Faden ab. Damit lassen sich gegenüber dem herkömmlichen Benziner etliche Mill. Tonnen Erdöl einsparen, und weniger CO2-Ausstoß haben die modernen Diesel auch. und so, wie es gelungen is, die Rußpartikel beim Diesel zu minimieren, wird es auch gelingen, den Anteil der Stickoxide weiter zu senken.

Und deshalb hab ich auch kein schlechtes Gewissen, weiterhin nen 2.0 TDI, der exakt von der Schummelsoftware betroffen is, zu fahren. Seh allerdings der Rückrufaktion mit gemischten Gefühlen entgegen. Zum Einen befürchte ich, dass VW hier nen Schnellschuss produziert, der mein bisher tadellos laufendes Auto zum Stammgast in der Werke werden lässt. Und zum anderen befürchte ich ne 2-Stufen-Lösung für das Prob: Ne einache Lösung, bei der die Abgasnorm bzgl. Stickoxide eingehalten wird, aber die Leistung nich mehr erreicht wird und die von VW bezahlt wird und ne aufwändigere und damit teurere Lösung, bei der die Abgasnorm bei gleichzeitiger Beibehaltung der bisherigen Leistung eingehalten wird und zu der der Kunde, wenn er denn diese Lösung favorisiert, einen nicht unerheblichen Obulus dazu bezahlen muss.

Wir werden sehen. Jedenfalls is mein bisher fast grenzenloses Vertrauen in die Solidität (is ja fast nen Staatsunternehmen, VEB quasi) und die Ingenieurskunst von VW aufs Nachhaltigste erschüttert.

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Gruß Frank


Di 20. Okt 2015, 16:14
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Beitrag Re: VW - Diesel-Skandal in den USA
Das diesel ranziges zeug ist seh ich schon an der Zapfsäule :p



Danke RedJet ;)

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Di 20. Okt 2015, 18:14
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Beitrag Re: VW - Diesel-Skandal in den USA
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Warum ist VW denn gerade aufgeflogen? Die wollten in den Uramerikanischen Markt für Pickup´s einbrechen. Also wie stoppt man so einen Versuch? Man wirft einen unliebsamen Konkurrenten zum Fraß der Öffentlichkeit vor, ....


Genau so siehts aus und nicht anders! Wirtschaftskrieg par excellence :hi:

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Mi 21. Okt 2015, 09:17
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Beitrag Re: VW - Diesel-Skandal in den USA
echt lachhaft ^^

das wäre ja so , wie wenn Ich hier jetzt ne Straftat begehe , mein nachbar meyer mich anzeigt weil es ihm aufgefallen ist , und das ganze dorf hier sauer auf meinen nachbarn ist anstelle auf mich auf den der die straftat begeht :hi:

Have a Nice day , ich bin raus

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Mi 21. Okt 2015, 18:08
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Beitrag Re: VW - Diesel-Skandal in den USA
Häää?
Wer ist denn sauer auf die USA? Niemand. Die sind alle sauer auf VW?

Genau so wie keiner sauer auf den Nachbarn wäre, sonder auf dich, weil du die Straftat begangen hast.

Dein Nachbar hätte dich angezeigt, weil du, z.B., versucht hast seine Frau (seinen Markt) anzugraben. ;) ;)

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Do 22. Okt 2015, 21:03
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Beitrag Re: VW - Diesel-Skandal in den USA
VW hat beschissen, oder vornehmer ausgedrückt, die Verbraucher und Behörden arglistig getäuscht, da beißt die Maus kein Faden ab und das bestreitet ja auch keiner hier.
Aber Du wirst zugeben müssen, dass das den Amerikanern im Sinne einer Marktbereinigung zugunsten der einheimischen Auto- und Mineralölindustrie perfekt in die Karten spielt, klassisches Eigentor für VW halt. Und dass die unsinnig hohen Umweltauflagen für den Diesel bei gleichzeitiger Protegierung der eigenen V8-Benziner-BigBlocks mit entsprechendem CO2-Ausstoß (wogegen se nix machen) ebenfalls eine Maßnahme zur Marktbereinigung im o. g. Sinne dienen, steht ja wohl auch außer Frage.

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Fr 23. Okt 2015, 12:59
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Beitrag Re: VW - Diesel-Skandal in den USA
Hi,

ich denke ja, dass es nicht nur VW sondern die komplette Grußße betrifft. Abwarten was da noch alles kommt.

LG


Mo 30. Nov 2015, 23:50
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Beitrag Re: VW - Diesel-Skandal in den USA
:) beim V8 Bigblock stellt sich aber keiner hin und sagt er hätte Euro 5/6 ;) da ist´s allgemein bekannt das die nicht umbedingt umwelt freundlich sind :) Beim 2.0 TDI hingegen hat man behauptet er wäre es was er aber nicht ist :)

Nicola muss ich mich da anschließen :) VW sind wohl die ersten/einzigen die sich haben erwischen lassen auf die art und weise.

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Sa 2. Jan 2016, 15:51
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Beitrag Re: VW - Diesel-Skandal in den USA
Nee, Audi haben die mit dem 3 Liter TDI auch am Arsch, die haben genauso beschissen. Rupert Stadler ist wohl der nächste, dessen Kopf rollt.

Was mich dabei nun komplett ankotzt, ist, dass WIR den kompletten US Markt und die VW Schweinereien und jetzt auch die ganzen Schadenersatzzahlungen usw. subventienieren, weil wir hier die hohen Kaufpreise zahlen. WIR bekommen nur das "nix hören, nix sehen, nix sagen" Gesicht von VW zu sehen. Keine Entschädigung, obwohl wir den ganzen Mist von VW finanzieren. Und das, nur das, kotzt mich total bei der Sache an.

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Di 5. Jan 2016, 21:15
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Beitrag Re: VW - Diesel-Skandal in den USA
zwingt dich doch keiner nen neuen vw zu kaufen wo du dann ja scheinbar alles mit bezahlst ;) das war doch deine entscheidung den zu dem preis einzukaufen oder nicht ? :)

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Mi 6. Jan 2016, 20:40
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Beitrag Re: VW - Diesel-Skandal in den USA
selbst wenn er sich keinen neuen vw/audi etc kauft zahlt jeder von uns indirekt etwas drauf, durch die großen zahlungen/rückstellungen die vw bilden muss wird der gewinn etc kleiner ausfallen sofern überhaupt vorhanden und dementsprechend werden auch steuerzahlungen von vw eine andere höhe haben als vor diesem ereignis ;)

das ist ja nicht nur bei vw so, das ist bei jedem unternehmen das aus welchem grund auch immer seinen gewinn schmälert oder auch mal weniger erfolgreich wirtschaftet.


Mi 6. Jan 2016, 23:53
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Beitrag Re: VW - Diesel-Skandal in den USA
Sorry, aber ich habe mittlerweise einen richtigen Hass auf die Amis. Es sind die größten Umweltsünder und spielen hier so ein Spiel... VW forever...

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Mi 20. Jan 2016, 13:55
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Beitrag Re: VW - Diesel-Skandal in den USA
John, irgendwie hast du den Sinn meiner Aussage nicht wirklich verstanden :heat:

Das Problem ist leider, die Herrschaften aus dem Land übern großen Teich halten sich für den Nabel der Welt, und das lassen die uns alle damit genau spüren...

Wie sonst kann man z.B. diese verdrehte Rechtsprechung und deren weitläufige Doppelmoral erklären?

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Mi 20. Jan 2016, 17:44
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Beitrag Re: VW - Diesel-Skandal in den USA
wie auch immer.

Vw hat jetzt neue "tester" entwickelt oder herraus gebracht mit denen die VW Vertragshändler jetzt demnächst die software updates aufspielen sollen. Jetzt aufgrund der natürlich hohen nachfrage dieser tester bietet vw diese zu einem "sonderangebot an".

D.h also das jetzt die Vertragswerkstätten die Tester mit denen sie VW´s fehler "Ausbügeln sollen, bezahlen und kaufen dürfen. So verdient Volkswagen mit der ganzen betrugsaffäre schon wieder geld ;)
Für Jedes Fahrzeug das aufgrund dieser Rückruf aktion "bearbeitet" wird gibt es ca 25€ von vw für die werkstatt. Damit ist in keinster weise der arbeitsaufwand bzw die arbeitsstunden bezahlt die es die werkstatt kostet dieses update aufzuspielen und ggf. dieses wunderebare "wunder gitter" oder auch "Magic Mesh" einzubauen ;)

Soviel dazu :p also , das passiert hier in deutschland. Nicht überm großen Teich :tease:

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Mi 20. Jan 2016, 23:17
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Beitrag Re: VW - Diesel-Skandal in den USA
Da hast du etwas falsch verstanden - passiert ist alles hier, aber nur, um den potentiellen Käufern da drüben den Ar*** zu pudern. Ist nur total nach hinten losgegangen....

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Do 21. Jan 2016, 19:30
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Beitrag Re: VW - Diesel-Skandal in den USA
ganz aktueller artikel ;)

http://conversation.which.co.uk/travel-leisure/vw-fuel-emissions-car-testing-petrol-diesel-hybrid/?utm_campaign=whichukt&utm_medium=social&utm_source=twitter&utm_content=emissionconvo200116&utm_term=twconvo

https://www.carthrottle.com/post/95-per-cent-of-diesel-cars-puff-out-too-much-nox/

Nach einer neuen untersuchung/studie stoßen 95% ! aller ! diesel fahrzeuge die seit 2012 verkauft wurden mehr nox aus als angeben :tease:


Ich gehe auf dieses ganze anti usa geschnacke garnicht mehr ein ;) ich kann das nicht mehr hören als Deutsch/Amerikaner mit zwei staatsbürgerschafften tut mir leid (Wer damit ein problem damit darf ich mich "entfreunden" ) . Jeder sollte erstmal vor seiner eigenen tür kehren bevor er über andere meckert , so ist leider die menschheit , im maulen und motzen sind sie immer schnell dabei , aber wenn sie mal abends alleine im bettchen liegen und zeit haben nach zu denken ;) sollten sie vllt mal bemerken das es vor der eigenen haus tür und im eigenen land genug probleme zu klären gibt :)

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Do 21. Jan 2016, 19:46
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